Inhalt
Vater Roland arbeitet täglich 14 Stunden und sieht seine Familie nicht mehr bei Tageslicht. Mutter Sybiller flüchtet sich in ihre Arbeit als Galeristin, und Charles, der 19jährige Bruder, kämpft gegen die Wirren seiner Sexualität. Mittendrin sitzt der junge, von allen vergessene Linus in seinem Zimmer und bastelt Bomben, denen die Kitschskulpturen der Nachbarschaft zum Opfer fallen. Alles gerät ins Wanken, als Roland seinen Posten im Risikiomanagement eines Grosskonzerns verliert und fortan tatenlos zuhause sitze muss. Der ausgebremste Macher schlittert voller Elan unaufhaltsam in eine Krise, die ihn nicht nur mit seinen Söhnen entzweit, sondern auch seine Ehe zutiefst erschüttert.
ANGABEN ZUR REGIE
Nach ersten Erfahrungen im Dokumentar- und Kurzfilmbereich reüssierte Alain Gsponer 2003 mit seinem Langfilm Debüt „Kiki + Tiger“. Die Komödie gewann den Interfilmpreis und den Publikumspreis am Max Ophüls Festival 2003. „Das wahre Leben“ ist der dritte Spielfilm des Nachwuchsregisseurs und sein Kino Debüt. 2007 gewann er für „Rose“ den Deutschen Fernsehpreis. Es folgten die Martin Suter Verfilmungen „Lila Lila“ (2009) sowie der TV-Spielfilm „Der letzte Weynfeldt“ (2010),der in der Kategorie Bester Hauptdarsteller (Stefan Kurt)den Schweizer Fernsehpreis 2010 gewann. Seit 2002 arbeitet Gsponer ausserdem als freier dramaturgischer Berater für verschiedene Projekte und als Set-Dramaturg.
Festivals und Auszeichnungen
Festivals:
2007: Göteborg Filmfestival, Göteborg/ Schweden
Auszeichnungen:
Adolf Grimme Preis 2009 – “Bester Film”
Adolf Grimme Preis 2009 – “Beste Darstellerin Katja Riemann”
Adolf Grimme Preis 2009 – “Bestes Drehbuch”
Deutscher Hörfilmpreis 2008
Deutscher Filmpreis 2007 – “Beste Nebendarstellerin: Hannah Herzsprung”
Baden-Baden TV-Film Festival, 2007 – “MFG Star für “Bester Nachwuchsfilm”
German Film Critics Association, 2008 – “Bestes Drehbuch”
ANGABEN ZUR PRODUKTION
Die Schweizer Firma C-FILMS AG, Zürich, produziert seit 1999 nationale und internationale Fernsehfilme und -serien, Kinofilme und Dokumentarfilme entwickelt und realisiert. U.a. „Grounding – die letzten Tage der Swissair“ – Regie: Michael Steiner/ „Azzurro“ – Regie: Denis Rabaglia/ „Lüthi und Blanc“ – Regie: Div./ „Havarie“ – Regie: Xavier Koller/ “Marcello's Date” – Regie: Denis Rabaglia. u.a.
Eine TV60 Filmproduktion Produktion in Ko-Produktion mit C-FILMS, SWR, BR und SRF mit Unterstützung von FFF, MFG, Bundesamt für Kultur Schweiz
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